Deponie AM LEMBERG

Unsere Deponien

Die "Grande Madame" unter den AVL-Deponien

Die damals noch selbstständige Gemeinde Poppenweiler errichtete 1963 am Lemberg eine ca. 8 ha große „Schutthalde“. Im Jahr 1971 wurde diese Müllkippe zu einer geordneten Hausmülldeponie, zunächst durch den Zweckverband für die Müllbeseitigung Neckar-Enz. 1977 übernahm der Landkreis Ludwigsburg die Zuständigkeit und erweiterte die Fläche auf die Endgröße von 15,2 ha.

Aus Deponiegas wird Wärme

Bereits 1981 begann der Landkreis, das entstehende Gas zu sammeln und zu verwerten. Der erste erzeugte Strom wurde ins Netz eingespeist. Viele Jahre lang diente das Gas der benachbarten Gärtnerei Lemberghof zur Wärmeerzeugung. Auch heute ist dies noch der Fall.

Stilllegung der Deponie AM LEMBERG

1989 wurde letztmals Abfall auf der Deponie abgelagert. Seitdem befindet sie sich in der Stilllegung. Das heißt, die Deponie wird sicher gemacht. Erst nachdem alle Maßnahmen zur Stilllegung abgeschlossen sind, wird die Deponie endgültig in die Nachsorge entlassen.

Steckbrief (Stand 2015)

  • Gesamtdeponiefläche: 15,2 ha, verfüllt
  • Betrieb: 1963 bis 1989
  • Auffüllvolumen: ca. 3,6 Mio m³ / 6,6 Mio t
  • Mitarbeiter: 3
  • Abfallart: ehemals DK II
  • Infrastruktur: Betriebsgebäude mit Waage, Werkstatt, Gas-Erfassungsstellen, Gas-Fackel, Gas-Verwertungsanlage (Mikrogas-Turbinenanlage mit 2x 65 kW Leistung), Sickerwasser-Vorbehandlungsanlage, zwei Regenrückhaltenecken, Grundwassermessstellen.